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Hugo
van Rampaey (ehem. Belg. Abgeordneter)
Redebeitrag
zum internationalen kurdischen Festival am 1. September 2001 im Müngersdorfer
Stadion/ Köln
Liebe
kurdischen Freundinnen und Freunde,
seit 13 Jahren sympathisiere ich mit und bin ich dem kurdischen Volk ein
Freund und setze mich für die kurdischen Interessen ein. Am 15. Dezember
1998 traf ich Abdullah Öcalan als er sich in italienischer Haft in
Rom befand. Dies war der letzte direkte Kontakt, den Abdullah Öcalan
mit einem freien westeuropäischen demokratischen Parlamentsmitglied
hatte.
Ich versprach ihm, seine Botschaft, die er mir bei dieser Gelegenheit
mitteilte an die Weltöffentlichkeit zu bringen.
Seine
Botschaft lautete:
"Dies ist ein sehr wichtiger Zeitpunkt in unserer Geschichte. Europa
erhält jetzt die Gelegenheit sich aktiver im Nahen Osten einzusetzen.
Ich hoffe diese Verantwortung wird von ihnen übernommen.
Wir
wollen Frieden und eine politische Lösung.
Ich habe alle Risiken für mich und meine Bewegung in Kauf genommen
und bin nach Europa gekommen. Wir suchen Unterstützung. Meine besten
Wünsche an alle Freundinnen und Freunde, an alle Personen, die sich
für eine Lösung einsetzen."
Drei Mal hat Abdullah Öcalan einen einseitigen Waffenstillstand erklärt.
Weder die türkische Regierung noch die westeuropäischen Regierungen
zeigten daraufhin eine positive Reaktion.
Für
mich und ich nehme an für jede und jeden von Euch ist Abdullah Öcalan
der Nelson Mandela aus Kurdistan. Unsere Aufgabe ist es, die Mission weiterzuführen.
die Abdullah Öcalan in unsere Hände gelegt hat. Die türkische
Regierung und alle westeuropäischen Regierungen müssen davon
überzeugt werden, dass es nur einen Weg gibt, das kurdische Problem
zu lösen : Wir brauchen einen internationalen Dialog. Unser Ziel
ist es, sobald wie möglich einen Frieden zu erreichen.
Dieses
internationale Festival muss eine Brücke in eine hoffnungsvolle Zukunft
bauen.
Es
lebe Abdullah Öcalan, es lebe das kurdische Volk
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