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Präsidialrat der PKK Unser veehrtes patiotisches Volk, Liebe Freundinnen und Freunde, Wir begrüssen Euch anläßlich des Antikriegstages, der an allen Plätzen unserer mit großen Widersprüchen gezeichneten Welt begannen wird, mit der Würde, uns auf der Leitlinie unseres Vorsitzenden, der unseren Weg aus den düstersten Gefangenschaftsbedinungen der Jahrhunderte bahnt, zu bewegen. Während wir Euch von der Wiege der Menschheit und der Mutter Erde, den kurdischen Bergen, in denen eure wertvollsten Kinder für Freiheit kämpfen, mutig Widerstand leisten und fallen, begrüßen, fühlen wir uns geehrt, die Avantgard des Freiheitskampfes eines solchen würdevollen Volkes, wie ihr es seid, zu sein. Es sind nun zwei Jahre vergangen, seit die Volksverteidigungskräfte in den Bergen, welche der wahre Ausdruck des Freiheitswillen unseres Volkes sind, ihre Angriffe einseitig eingestellt haben und sich ausserhalb der Grenzen zurückgezogen haben. Tausende Mitglieder der Volksverteidigungskräfte des heute von Gefängnis Imrali aus seine Friedenshand ausstreckenden Vorsitzenden Öcalan, sind heute in den Bergen in ihren legitimen Verteidigungsstellungen noch wachsamer und stärker als je zu vor. Innerhalb der letzten zwei Jahren hat die Guerilla unter dem Gedankenlicht unseres Vorsitzenden Apo eine starke Klarheit und Verbesserung (düzeltme) ??? vollzogen. Sie hat sowohl aus der Geschichte der kurdischen Aufstände als auch aus der eigenen 30jährigen Kampfgeschichte wichtige Lehren gezogen. Die Guerilla ist heute stärker als zuvor der Garant der Freiheitsforderung unseres Volkes und der von Imrali ausgehenden Friedenslinie. Die Widerstandskraft und Heldenhaftigkeit unserer Guerillas, die sie vor ca. einer Woche bei den militärischen Angriffen der türkischen Armee in Haftanin, bei dem unsere Kämpfer von ihrem legitimen Recht auf Selbstverteidigung gebraucht gemacht haben, gezeigt haben, beweist erneut die Stärke und Entschlossenheit unserer Partei bei der Verteidigung und Umsetzung unserer neuen Strategie. Verehrte Freundinnen und Freunde Sehr geehrte Damen und Herren, als unsere Partei seinen Angriffskrieg gegen die oligarchische türkische Regierung eingestellt hat, hat eigentlich eine noch stärkere Form des Kampfes begonnen. Als der Vorsitzende Abdullah Öcalan sagte "Frieden zu schaffen ist noch schwieriger als Krieg zu führen", deutete er auf diese Realität hin. In der Zeit der demokratischen Befreiuung bedarf der Freiheitskampf stärker als je zu vor noch mehr Einsatzbereitsschaft, Widerstand, tiefere Gedankengänge und ständige Tatkraft. Die Ziele und der Umfang unseres Kampfes haben sich erweitert; Er ist inzwischen zum aktifen demokratischen Kampf von Millionen angewachsen/geworden. Der zuvor in Form eines Frontkrieges in den kurdischen Bergen geführter Kampf, umfasst heute neben den Bergen alle in einander verflochtenen Bereiche. Die Stärke/Kraft des kurdischen Volkes drückt sich heute in aller Form in allen Bereichen der Erde aus. Das ist der umfangreichste Kampf um Identität und Freiheit, den die Geschichte je gesehen hat. Es ist die Realisierung der Geschichte im Freiheitskampf des Volkes, genau an dem Punkt, an dem gesagt wird "Die Geschichte ist zu Ende". In diesem Sinne ist unsere Aktion als Volk, eine Weltaktion und solange die Welt bestehen wird, wird sie in der Geschichte erwähnt werden/bestand haben. Unser Vorsitzende Abdullah Öcalan führt unter extrem schweren Haftbedingungen diesen großen Kampf im Namen der gesamten Menschheit und in einer ihr würdigen Art fort. Der Preis, der von unserer nationalen Führung für den Frieden gezahlt wird, ist kein für sich selbst gezahlter Preis. Er ist unser Vorsitzender, unsere Sonne und er zahl den Preis für unsere tausendjährige Verleugnung. Diese Situation unseres Vorsitzenden gibt wieder, mit welcher Intensität und Tiefe wir unseren Kampf fortsetzen müssen. Es ist die Pflicht unseres geschichtschreibenden Volkes immer für die Freiheit in Bereitschaft und Bewegung zu sein. Die Handlungsweise unseres Volkes in ständiger Aktion vor allem seit nun mehr als zwei Jahren in Kurdistan und in Europa hat gezeigt, daß sie ein ihrem Vorsitzenden würdiges Volk sind, und dass dieser Vorsitzender diesem Volk entspicht. An der die Realität der Kurden und Kurdistans verleugnende Haltung sowohl des türkischen Staates als auch seiner weiltweiten Verbündeten hat sich bis heute nicht allzuviel geändert. Trotz unserer seit mehr als zwei Jahren andauernden legitimen Verteidigungsposition hat der türkische Staat zur Lösung des Problems keine ernsthafte Schritte unternommen. Es ist daran zu erinnern das die heutige türkische Regierung bereits zur Zeiten der verräterischen Gefangennahme unseres Vorsitzenden durch ein Komplott an der Macht war. Die vergangene Zeit und alle gutwilligen Bemühungen unserer Partei konnten die Tatsache, dass diese Regierung eine Spezialkriegsregierung ist, nicht verändern. Die Verbotshaltung der gegenwärtigen Regierung gegenüber unseres demokratischen Kampfes und zeitweise gegenüber unserer sich in Verteidigungsposition zurück gezogene Kräfte gerichteten Angriffe beweisen, dass diese Regierung kaum Lösungskraft besitzt. Die gegenwärtige Situation deutet auf die Notwendigkeit zur Stärkung unseres demokratischen Kampfes hin. Das Wesentliche an diesem Kampf ist die demokratische Bewegung und der Marsch von Millionen. Die gloreiche und beständige Spuren hinterlassene Kampfform, die die Geschichte je gesehen hat, ist der Freiheitsmarsch unseres Volkes. Die von unserem Volk in Europa seit der Ankunft unseres Vorsitzenden Abdullah Öcalan in Rom gezeigte Sensibilität und die Aktivitäten unseres freiheitsliebenden Volkes bei der Aufhaltung und Verdrängung (geriletilmesinde) des internationalen Komplottes durch unseren Vorsitzenden trotzt seiner Inhaftierung, hat der gesamten Welt seine Beharrung und Entschlosssenheit bei der Forderung nach Freiheit und einem würdevollen Leben gezeigt. Die vor uns liegende schwere Zeit, wird eine Zeit sein, in der der Kampf noch intensiver, noch wirksamer und noch stärker geführt werden muss (...) Solange unsere Guerilla 24 Stunden lang in Bewegung ist, unsere Partei im gesamten Mittleren Osten aktiv ist und unser Volk sich zur jeder Zeit im Aufstandsmarsch befindet und solange die Berge Kurdistans existieren, wird die Fahne von Hand zu Hand weitergereicht und diese in die kommenden Jahrhunderte noch erhobener weitergegeben werden (...) Anläßlich des heutigen Antikriegtages möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass unsere seit 1999 anhaltende legitime Verteidigungsposition der Türkischen Republik die Chance für die Demokratisierung, welche auch für sie von Nutzen ist, zu geben. Aber diese Phase kann nicht ewig einseitig fortgeführt werden. Wenn die Türkische Republik in der Demokratisierung keinen Schritt unternimmt, wenn die Verbots- und Verleugnugnshaltung gegenüber der kulturellen, sozialen und politischen Artikulationsfreiheit des türkischen und kurdischen Volkes anhält, werden in Nordkurdistan neue Kampfmethoden, in einer Art und Weise ohne Gleichen an den Tag tretten. In diesem Sinne wird das uns bevorstehnde Jahr 2002 ein Jahr der Wende sein. Entweder wird in dieser Phase das würdevolle Lebensrecht unseres Volkes sowie die notwendigen und lebenswichtigen Staatsbürgerrechte offiziell anerkannt werden und die Türkische Republik sich auf den Weg zu einer demokratischen Republik begeben oder die Phase wird eine ausserordentliche Entwicklung annehmen, die niemand erwartet (...) Niemand sollte daran zweifeln, daß die Partei, die Guerilla und unsere Volksinitiative noch stärker als je zuvor und unter jeder Bedingung die Fähigkeit zur Erringung des Sieges besitzt. Unsere Guerillastärke, die mit großer Geduld und Widerstandskraft seine Verteidigungsposition aufrecht erhält, wird sicherlich nicht für immer außerhalb der Grenzen bleiben. Neben ihrer Hauptaufgabe eine friedliche und demokratische Atmosphäre zu schaffen, ergreift und entwickelt die Guerilla gegenüber jeder möglichen Situation Vorsichtsmaßnahmen und bildet sich weiter. In diese Phase hält unsere Guerilla mit großer Entschlossenheit an seiner Position als Friedens- und Demokratiegarant für das kurdische und türkische Volk zu fungieren fest. Wenn die Zeit gekommen ist wird sie auch wissen, die selbstlose Guerilla des Freiheitswillens des türkischen und kurdischen, sowie der Völker der Region zu sein (...) Unser Kampf um Frieden, Demokratie und Freiheit hat gegenüber der Menschheit seine legitimation. Heute ist es notwendig diesen Kampf noch organisierter noch größer, noch ausgeweiterte und dauerhafter zu gestalten. Das Niveau und die Ziele unseres Kampfes erfordern heute, dass alle noch aufmerksamer und bestrebter sind. Die Friedensphase bedeutet nicht die Verlangsamung des demokratischen Kampfes, sondern seine Ausweitung. Wir können den dauerhaften Frieden nur mit einem Kampf, einem grossen Willen und Entschlossenheit schaffen. Vielleicht können einige reaktionäre Kräfte gegenüber dem erbarmungslosen Krieg der starken Streitkräfte standhalten, aber es gibt keine Kraft, die dem organisierten demokratischen Kampf von Millionen auf Dauer standhalten kann. In diesem Sinne schütz die Guerilla heute die Friedensphase. Aber es ist immer die Freiheitsinitiative des Volkes, die Geschichte schreibt. Keine Kraft kann einem Volk standhalten, das sich zur Freiheit entschlossen hat und die Notwendigkeiten für diesen Kampf erfüllt. Sowie ihr auf die Kraft des Vorsitzenden Abdullah Öcalan und der Guerilla vertraut, müsst ihr auch an die Kraft des Volksaufstgandes von Millionen glauben. Im ganzen sind die Einheitsaktionen unseres Vorsitzenden, unserer Partei, unserer Volksverteidigungskräfte, der Partei der Freien Frau und unserer Volksaufstandsbewegung der Sieg an sich. Laßt uns um im Rahmen der Beschlüsse unserer 6. Nationalkonferenz unsere Zukunft mit eigenen Händen zu schaffen alles in unserer Macht stehende tun. Laßt uns unsere Konferenz zu einem wichitgen Mailenstein auf dem Weg zur Erschaffung der demokratischen Freiheit werden. Daher laßt uns gemeinsam unsere Aktionsslogens rufen: Frieden jetzt! Entweder Freiheit oder Volksaufstand! Lösung jetzt! Entweder Freiheit oder Volksaufstand! Es lebe Abdullah Öcalan! Es lebe die PKK! 1. September 2001 / Präsidialrat der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) |